Die Anklamer Fähre, eine kleine Halbinsel in der Nähe des Oderhaffs, malerisch zwischen Zecheriner und Karniner Brücke gelegen. Der Fischerort hat trotz seiner Größe viel zu bieten. Angefangen vom Fischer bis hin zum Bauernhof, wo man noch Produkte aus eigener Ernte käuflich erwerben kann (Butter, frische Milch, Quark, Käse, Eier von gesunden Hühnern und vieles mehr). Die Halbinsel ist durch die angesiedelten Bauern auch sehr tierreich, mit einer Vielzahl an Kühen, Hühnern, Enten, Schafen und sogar Esel stehen in manchen Vorgärten aber auch Katzen und Hunde sind vertreten, dadurch ist der Ort auch sehr beliebt bei Kindern. Der Ort ist sehr ruhig gelegen, keine Hauptstraßen und damit verbundenen Lärm. Sind Lebensmittelgeschäfte auf der Insel vorhanden, gute Frage?! Einmal die Woche kommt ein "Bäcker" auf Rädern, dort haben sie die Möglichkeit frisches Brot, Brötchen käuflich zu erwerben, Naturprodukte können Sie beim Bauern erhalten alles andere müssen sie im Supermarkt kaufen, der auf dem Weg zur ANK-Fähre liegt.

 Klicken Sie auf das Bild um die Anklamer Fähre von dichten zu betrachten

Die Anklamer Fähre auch Alte Fähre oder Olden Vier genannt wurde bereits in Urkunden aus dem Jahre 1285 und 1292 erwähnt und zählt damit zu den ältesten Besitzungen der Stadt Anklam. Am 25. Juli übertrug Herzog Bogislaw IV. Margarete Westphal, der Witwe von Herrmann Westphal, Bürger zu Anklam Alte Fähre zu Anklam frei von Lasten. Die Anklamer Fähre ist ein Fischerdorf auf einer Insel der Wasserenge, die das Haff mit dem Peenestrom verbindet. Die Stadt Anklam schloss einen Vergleich über die Nutzung insbesondere im Hinblick auf die Zollabgabe. Für alle passierenden Schiffe auf der Peene wurde Wasserzoll erhoben. Der Zolltarif war in der Anklamer Zollrolle genauestens festgelegt. 1377 erhielt ein Anklamer Bürger das Recht, Fährgeld zu erheben. Er brachte die Bollwerke und den verfallenen Krug wieder in Ordnung.

Der 30jährige Krieg hinterlässt selbst in oder auf der Anklamer Fähre seine Spuren. Die Bauernschaft in den Stadtdörfern und Anklamer Fähre wird völlig zerstört. 1873 vernichtet ein Brand den gesamten Ort. Zwei Jahre später wird das Schulhaus erneuert. Gerade 40 Personen bewohnen Anklamer Fähre im Jahr 1910. Die Schule wird im Jahr 1933 geschlossen. Zwischen dem Festland und der Insel wird der Verbindungsdamm gebaut. 1946 wird Anklamer Fähre an das elektrische Netz angeschlossen. 1980 betrug die Einwohnerzahl gerade noch 22 Personen. Auch heute noch gleicht es einem Wunder, nach oder auf die Anklamer Fähre zu kommen. Klicken Sie hier, um sich eine Wanderkarte anzusehen.


 
Buchungskalender - Bilder - Kontakt - Links - Impressum
© Ferienunterkünfte-Usedom.de